Interview

Wladimir Sergijenko: Noch ist der Krieg in der Ukraine ein Kleinkrieg

Kann die Ukraine den Krieg gewinnen? Wie wird Russland, das nicht nur gegen die Ukraine kämpft, sondern gegen die ganze Nato, reagieren, wenn eine Niederlage droht? Welches Bild hat man in Russland vom Asow-Regiment? Und wie geht man mit den von russischen Truppen begangenen Kriegsverbrechen um?

Wirtschafts- und Militärmacht China

Renate Dillmann über das Leben im kapitalistischen China, die neue Seidenstraße, die militärische Aufrüstung und den Konflikt mit den USA

Wladimir Sergijenko: Die Russen sehen es nicht locker, wenn man mit dem Hitlergruss Waffen schickt

Sergijenko sieht im Westen eine riskante Eskalationsstrategie. Weil man angeblich nicht wisse, wie die Russen denken, werden Schritt für Schritt mehr und andere Waffen geliefert, um zu sehen, was passiert. Putin habe aber schon gewarnt und setze um, was er sagt.  Sergijenko geht davon aus, dass Russland so lange Krieg führen wird, bis die Ukraine keine Bedrohung mehr darstellt.

Wladimir Sergijenko: Warum auch Kiew nicht alles macht, um die „Verteidiger von Mariupol“ zu retten

  Schon lange haben sich ukrainische Soldaten und Asow-Kämpfer in Mariupol in das Stahlwerk Asovstal zurückgezogen und sich dort verschanzt. Offenbar gibt es große Schwierigkeiten seitens der russischen Truppen, das weitläufige Stahlwerk einzunhemen. Man hört verzweifelte Hilferufe, dass die ukrainische Regierung oder auch die USA einschreiten sollen, um die Kämpfer zu befreien. Heute wurde darum gebeten, die Kämpfer in ein drittes Land ausreisen zu lassen. Hast du einen Einblick, um was es hier geht? Wladimir

Wladimir Sergijenko: Mariupol und das Asow-Regiment

Welche Bedeutung hat das Freiwilligen-Bataillon Asow in Russland und in der Ukraine? Und warum unternimmt die ukrainische Regierung auch nur halbherzige Versuche, die „Helden von Mariupol“ zu retten?

Wladimir Sergijenko: „Ich sehe zur Zeit niemanden, der den Mut hat, über Frieden und Zukunft zu sprechen“

Über das Versagen der Diplomatie, das Leben in abgeschotteten Informationsblasen und das Fehlen einer neutralen Instanz.   Jetzt pilgern alle Regierungschefs nach Kiew und leisten ihren Canossa-Gang, um zu zeigen, wie tapfer sie sind. Boris Johnson ging demonstrativ mit Selenskij durch die Kiewer Innenstand. Der EU-Außenbeauftragte Borrell hat jetzt bei seinem Besuch in Kiew versprochen, dass die EU noch einmal 500 Millionen Euro an Waffenhilfe drauflegt und ein fünftes Sanktionspaket verabschiedet, während ein sechstes schon

Treibt wirklich der Krieg die Inflation an?

Ralf Streck im Gespräch über die die Gründe für die Inflation und die hohen Energiepreise, die durch den Krieg noch nicht erklärt werden können. Krieg und Sanktionen  bilden den Hintergrund, vor dem man spekulieren kann und dazu eine schöne Ausrede hat