Sachbücher des Monats: November 2021

Die 10 besten Sachbuch-
Empfehlungen

1.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Horst Bredekamp

Michelangelo

  • Wagenbach Klaus GmbH
  • 810 Seiten
  • Hadcover
  • ET: 19.08.2021
  • ISBN 978-3-8031-3707-4
  • Preis: 89,00 €

»Schon zu Lebzeiten wurde ihm ein übermenschlicher Status zugesprochen, sein Werk bannt Betrachter wie Forschung bis heute.«

Schon zu Lebzeiten wurde >Il divino<, dem Göttlichen, ein übermenschlicher Status zugesprochen, sein unermessliches OEuvre aus Skulptur, Architektur und Zeichnung bannt Betrachter wie Forschung bis heute.
In seiner monumentalen Gesamtdarstellung fasst Horst Bredekamp das Genie Michelangelo auf beispiellose Weise. Er nimmt dessen Leben vom Werk aus in den Blick und begreift das OEuvre als Stimulus der Vita. Ebenso empfindsam wie präzise untersucht Bredekamp jedes einzelne Kunstwerk von der Hand Michelangelos im zeitgeschichtlichen und kunsthistorischen Kontext sowie innerhalb der Entwicklung des höchst gefragten Künstlers.
Bredekamp präsentiert uns einen von seinen Werken getriebenen, fortwährend vertragsbrüchig und säumig bleibenden Meister, der sich gänzlich dem künstlerischen Imperativ eines jeden Werks verschreibt und sich vom zu bearbeitenden Material selbst leiten lässt. Indem seine Kunstwerke sich dem Prinzip der Vollendung verweigerten, sprengte Michelangelo alle Konventionen.

 

Horst Bredekamp

Horst Bredekamp, geboren 1947 in Kiel, studierte Kunstgeschichte an der Universität Marburg. Nach seiner Promotion 1974 absolvierte er zunächst ein Volontariat am Frankfurter Liebighaus, bevor er ans kunsthistorische Institut der Hamburger Universität wechselte. 1992 war er zu Gast am Wissenschaftskolleg Berlin, und seit 1993 ist er Professor für Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität. Gastaufenthalte führten ihn nach Princeton und ans Getty Center in Los Angeles sowie nach Budapest. 2005 hatte er die Gadamer-Professur an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg inne.Bredekamp, der sich in seinen zahlreichen Studien unter anderem der Renaissance sowie den Neuen Medien widmet, wurde 2014 in den Orden ›Pour le mérite‹ aufgenommen, 2000 mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, 2005 mit dem Aby-M.-Warburg-Preis der Stadt Hamburg, 2006 mit dem Max-Planck-Forschungspreis sowie 2017 mit dem Schillerpreis der Stadt Marbach.

2.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Andreas Reckwitz, Hartmut Rosa

Spätmoderne in der Krise

Was leistet die Gesellschaftstheorie?

  • Suhrkamp Verlag AG
  • 310 Seiten
  • Hard Cover
  • ET: 10.10.2021
  • ISBN 978-3-518-58775-1
  • Preis: 28,00 €

»Was enthüllen die Methoden, die Begriffe, die Vorannahmen, die Sprache, die sie wählt über die Zeit, der sie entspringt – und in der wir alle leben?« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

In Zeiten tiefgreifender sozialer Umbrüche und manifester Krisen schlägt die Stunde grundsätzlicher Analysen, welche die gegenwärtige Gesellschaft als ganze in den Blick nehmen, ihre Strukturmerkmale und Dynamiken untersuchen und vielleicht sogar Wege aus der krisenhaften Entwicklung aufzeigen. In jüngster Zeit haben Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa großangelegte, jedoch ganz unterschiedlich akzentuierte Gesellschaftstheorien vorgelegt, welche die gegenwärtigen Debatten über die Spätmoderne maßgeblich bestimmen. In diesem gemeinsamen Buch treten sie nun in einen kritischen Dialog.

Andreas Reckwitz

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch Die Gesellschaft der Singularitäten wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Hartmut Rosa

Univ. Prof. Dr. Hartmut Rosa, Lehrstuhl für Allgemeine und Theoretische Soziologie und Sprecher der DFG-geförderten Kollegforschergruppe 1642 »Postwachstumsgesellschaften« an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena; seit Oktober 2013 auch Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Moderne, Zeitsoziologie, Kommunitarismus.

3.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor

Radikalisierter Konservatismus

Eine Analyse

  • Suhrkamp Verlag AG
  • 192 Seiten
  • Softcover
  • ET: 12.09.2021
  • ISBN 978-3-518-12782-7
  • Preis: 16,00 €


»Natascha Strobl seziert den »radikalisierten Konservativismus«, der vom Rechtsextremismus nur mehr schwer zu unterscheiden ist.« TAZ

Von der Krise der Sozialdemokratie ist allerorten die Rede. Doch auch viele traditionsreiche Mitte-rechts-Parteien befinden sich im Niedergang oder zumindest in einer Zwickmühle: Sollen sie sich für progressive urbane Milieus öffnen? Oder lieber ihr konservatives Profil schärfen? Während Angela Merkel für das eine Modell steht, repräsentieren Politiker wie Donald Trump oder Sebastian Kurz das andere. Sie sind Vertreter eines radikalisierten Konservatismus.
Natascha Strobl analysiert ihre rhetorischen und politischen Strategien. Sie zeigt, wie sie Ressentiments bedienen, um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren, oder eigene Narrative erschaffen, um »Message Control« auszuüben und Kritik als Fake News abzutun. Statt inhaltlicher Auseinandersetzung suchen sie die Konfrontation.

Natascha Strobel

Natascha Strobl, geboren 1985 in Wien, ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie schreibt unter anderem für den Standard, Zeit online und die taz. Auf Twitter veröffentlicht sie unter #NatsAnalyse Einschätzungen zu rechter Sprache und rechten Strategien. Zuletzt erschien von ihr (mit Julian Bruns und Kathrin Glösel) Rechte Konterrevolution. Wer und was ist die Neue Rechte von heute? (2015).

4.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Stephan Malinowski

Die Hohenzollern und die Nazis

Geschichte einer Kollaboration

  • Propyläen Verlag
  • 752 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 27.09.2021
  • ISBN 978-3-549-10029-5
  • Preis: 35,00 €
 

»Die in Hinterzimmern verabredeten Intrigen, bei denen die Kooperation des Ex-Thronfolgers mit den Nationalsozialisten schließlich in Kollaboration umschlug, schildert der Historiker mit den Spannungsmitteln eines Kriminalschriftstellers.« Der Tagesspiegel

Seit über 100 Jahren haben die »Oberhäupter« der Hohenzollern immer wieder mit Juristen, Historikern, Journalisten, Ghostwritern und PR-Beratern zusammengearbeitet, mit deren Hilfe sie das Bild der Familie in der Öffentlichkeit aufpolierten. Nun werden Rollen und Selbstdarstellung der wichtigsten Familienmitglieder von einem der besten Kenner der Materie erstmals analysiert und dargestellt: In einer großen historischen Erzählung zieht Stephan Malinowski den Bogen über drei Generationen von 1918 bis in die Gegenwart und beschreibt das politische Milieu, in dem sich ihre Akteure bewegten.

Stephan Malinowski

Stephan Malinowski, geboren 1966 in Berlin, studierte und lehrte Geschichte in Berlin, Frankreich, Italien, den USA und Irland. Seit 2012 lehrt er Europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Sein Buch Vom König zum Führer über den deutschen Adel und die NS-Bewegung wurde mit dem Hans-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Das Gutachten, das er im Auftrag des Landes Brandenburg 2014 erstellte, spielt in der Diskussion um die vom »Chef des Hauses« Hohenzollern geltend gemachten Restitutionsansprüche eine wichtige Rolle.

 

5.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Wolfgang Schivelbach

Die andere Seite

Leben und Forschen zwischen New York und Berlin

  • Rowohlt Verlag GmbH
  • 336 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 19.10.2021
  • ISBN 978-3-498-09397-6
  • Preis: 26,00 €


»Das Buch ist Autobiographie und Zeitdiagnostik in einem.«

Wolfgang Schivelbusch blickt auf die Zeiten seines Lebens zurück und formt daraus zugleich eine kulturgeschichtliche Biographie der Bundesrepublik. Ein Leben, das durchweg in Beziehung zu den USA gestanden hat: die GIs im Frankfurter Freibad, denen er als Kind bewundernd gegenüberstand, die Studentenrevolte und sein Aufbruch in das gritty New York von 1970 und das intellektuelle Leben dort, der Blick aus seiner Wohnung auf das World Trade Center bis zur Rückkehr nach Deutschland.
Schivelbusch bringt in diesem Buch die Themen zusammen, die ihn sein Leben lang beschäftigt haben: die Beziehung von Geist und Macht, die Kultur der Niederlage, Physiologie und Konsumtion. Als melancholisch-distanzierter Zeitzeuge beschreibt er den Weg aus der Eindeutigkeit der Nachkriegszeit zum existenziellen Unbehagen der Gegenwart auf beiden Seiten des Atlantiks.

Wolfgang Schivelbusch

Wolfgang Schivelbusch, geboren 1941 in Berlin, Historiker, Literaturwissenschaftler und Publizist, lebt nach vielen Jahren in New York wieder in Berlin. 2013 erhielt er den Lessing-Preis der Stadt Hamburg. Bei Hanser erschienen zuletzt: Vor dem Vorhang. Das geistige Berlin 1945-1948 (1995), Entfernte Verwandtschaft. Faschismus, Nationalismus und New Deal. 1933-1939 (2005) und Das verzehrende Leben der Dinge. Versuch über die Konsumtion (2015).
 

6.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Adam Tooze

Welt im Lockdown

Die globale Krise und ihre Folgen

  • Beck C. H.
  • 408 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 16.09.2021
  • ISBN: 978-3-406-77346-4
  • Preis: 26,00 €

»Erste umfassende Geschichte des Lockdowns.« Neue Züricher Zeitung am Sonntag

Adam Tooze erzählt in seinem atemberaubenden Buch die Geschichte der zwölf Monate vom Januar 2020 bis Januar 2021.

Der brillante Wirtschaftshistoriker schildert nicht nur, wie und warum Staaten und nationale Ökonomien auf jeweils eigene Weise und mit sehr unterschiedlichen Resultaten auf das Geschehen reagiert haben. Er analysiert die Pandemie auch im Kontext der anderen großen Krisen unserer Zeit, von der Finanzkrise über die Klimakrise bis zur Flüchtlingskrise.
Welt im Lockdown ist eine tiefenscharfe Diagnose der Gegenwart und ein Buch, aus dem man lernen kann, wie die globalisierte Welt funktioniert, in der wir heute leben.

Adam Tooze

Adam Tooze ist Autor der vielgepriesenen Bücher "Ökonomie der Zerstörung" und "Crashed" und gilt als einer der führenden Wirtschaftshistoriker unserer Zeit. Nach Stationen in Cambridge und Yale lehrt er heute an der Columbia University. Seine Arbeiten wurden mehrfach preisgekrönt, u.a. mit dem renommierten Wolfson Preis für Geschichte sowie dem Preis Historisches Buch von H-Soz-Kult.

7.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor

Tränen ohne Trauer

Nach der Erinnerungskultur

  • Klett-Cotta Verlag
  • 269 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 24.07.2021
  • ISBN: 978-3-608-98219-0
  • Preis: 20,00 €

»Tränen ohne Trauer‹ ist eine anregende Streitschrift, die viele kluge, anregende, zum Widerspruch reizende Gedanken zu bieten hat.« WDR

Auf unsere Erinnerungskultur sind viele Deutsche stolz. Tatsächlich aber diente sie oft nur der eigenen Entlastung. Und sie hat unser Geschichtsbewusstsein verengt.

Dieses radikale Buch verbindet eine Provokation mit einem Angebot. Es irritiert unseren Läuterungsstolz, und zugleich verlockt es zu einem frischen Blick auf die eigene Geschichte. Im Umgang mit dem Nationalsozialismus haben die Deutschen manches geleistet, sie sind aber auch vielen Illusionen erlegen. Heute droht eine Vergangenheit, die umso häufiger beschworen wird, je weniger man von ihr weiß, den Blick auf die Gegenwart zu verstellen. Migration und Wiedervereinigung haben unser Land so verändert, dass wir lernen müssen, anders auf uns selbst zu blicken. Weniger provinziell, weniger zwanghaft, weniger egozentrisch. Weltoffener, vielfältiger, neugieriger. Ein Leitmotiv, das uns dabei den Weg weisen könnte, ist für Leo das deutsch-jüdische Verhältnis. Wer bereit ist, die routinierte Betroffenheit über den Holocaust hinter sich zu lassen, wird auf eine verblüffende Vielfalt stoßen.

Per Leo

Per Leo ist Historiker und Bestsellerautor. Seine Dissertation befasste sich mit einer Strukturanalyse weltanschaulichen Denkens. Sein literarisches Debüt »Flut und Boden« wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Aus beiden Büchern erwuchs die Einsicht, dass man rechter Polemik am besten in Dreieckskonstellationen begegnet.

 

8.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Karl Heinz Bohrer

Was alles so kommt

Dreizehn alltägliche Phantasiestücke

  • Suhrkamp Verlag AG
  • 184 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 12.09.2021
  • ISBN 978-3-518-47213-2
  • Preis: 18,00 €



»Auf seinen gewundenen Entdeckungswegen ihm zu folgen, ist selbst jedes Mal ein Abenteuer.« Deutschlandfunk Kultur

Die »Dreizehn alltäglichen Phantasiestücke«, mit denen Karl Heinz Bohrer nach seiner wissenschaftlichen Studie über den »Hass« zu kleineren, handlichen Formen übergeht, sind so alltäglich nicht: Sie zeigen die Handschrift eines ruhelosen Intellektuellen, der in der konzentrierten Form kurzer Prosa über ausgewählte Befindlichkeiten, Vorlieben, Emphatisierungen, Verstörungen, auch Antipathien eines langen Lebens Auskunft gibt. Mit einem suggestiven Erlebnisbericht über eine Bahnfahrt nach Brüssel - auf dem Höhepunkt der Hitzeperiode des Jahres 2018 -, die in einer apokalyptischen Erfahrung buchstäblich zu entgleisen droht, setzt Bohrer den Ton, bevor es weitergeht zu den Fundamenten unseres Gefühlslebens: zu Herkunft und Wesensart des Ressentiments etwa, zu den Wurzeln von Freundschaft und Entfremdung, zu Reflexionen über Isolation, Einsamkeit und Alleinsein und zu narzisstisch gespiegelter Selbstwahrnehmung.

Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer, geboren 1932 in Köln, Literaturkritiker, Herausgeber, Wissenschaftler, Verfasser vieler Werke um die zentrale Idee des Momentanismus, der »Plötzlichkeit«. Langjährige Aufenthalte in Frankreich und England, wo er lebt, als bewusste Erfahrung der »Fremde«. Hochschullehrer in Deutschland, Frankreich und den USA. Als scharfzüngiger, auch polemischer Zeitkritiker stand er immer wieder im Zentrum heftiger Diskussionen.

9.

  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Silvia Ferrara

Die große Erfindung

Eine Geschichte der Welt in neun geheimnisvollen Schriften

  • Beck C. H.
  • 251 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 15.07.2021
  • ISBN: 978-3-406-77540-6
  • Preis: 25,00 €

»Ein wunderschönes Buch über die Geburt der Schrift« La Repubblica

Dieses Buch erzählt von der vielleicht größten Erfindung der Welt. Ohne sie wären wir nur Stimme. Wenigstens viermal in der Weltgeschichte wurde die Schrift neu erfunden: in Ägypten, Mesopotamien, China und Mexiko (die Maya-Schrift). Silvia Ferrara verbindet Archäologie, Anthropologie und Neurowissenschaft, um die frühesten Phasen der Entstehung von Schriftkulturen zu vergegenwärtigen. Und sie schlüpft in die Rolle einer wissenschaftlichen Detektivin, um ihre große Passion mit uns zu teilen: die Entschlüsselung bislang rätselhafter Schriften wie der kretischen Hieroglyphen, der Zeichen auf dem Diskos von Phaistos oder der Rongorongo-Schrift von der Osterinsel.

Silvia Ferrara

Silvia Ferrara lehrt Klassische und Ägäische Philologie an der Universität Bologna. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den antiken Schriften der vorgriechischen Zeit. Ferrara ist Projektleiterin des vom Europäischen Forschungsrat finanzierten Projekts INSCRIBE (Invention of Scripts and their Beginnings, 2018 – 2023), das die Erfindung und die frühen Phasen der Schrift untersucht.

10.

  • Bibliographie
  • Beschreibung
  • Über den Autor

Ändert sich nichts, Ändert sich alles

Warum wir jetzt für unseren Planeten kämpfen müssen

  • Zsolnay-Verlag
  • 287 Seiten
  • Softcover
  • ET: 26.07.2021
  • ISBN: 978-3-552-07254-1
  • Preis: 20,00 €

»Bewegend, aufrüttelnd und wichtig!« Luisa Neubauer

Sie hat "Fridays For Future" nach Wien gebracht und ist die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, sie ist 27, das Gesicht des Klimaschutzes in Österreich und mit ganzem Herzen dabei. Katharina Rogenhofer, studierte Biologin, hat ein beeindruckendes Faktenwissen zum Thema Umwelt und Klimakrise. Sie kennt die Zusammenhänge zwischen Ökologie, Wirtschaft und Politik - erst recht in schwierigen Pandemiezeiten - und weiß diese einfach, aber nie vereinfachend zu erklären. Sie arbeitet mit den politischen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene. Ihr Buch ist ein beeindruckendes Plädoyer für einen Green New Deal. Vor allem aber nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise - engagiert, unverhohlen und so persönlich, dass man ihr folgen muss.

Katharina Rogenhofer

Katharina Rogenhofer, geboren 1994 in Wien, studierte Zoologie an der Universität Wien und Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement in Oxford. 2018 holte sie mit weiteren Aktivistinnen und Aktivisten die „Fridays-for-Future“-Bewegung nach Österreich, 2019 übernahm sie die Leitung des Klimavolksbegehrens und verfolgt damit das Ziel, politischen Druck für eine klimafreundliche Zukunft aufzubauen.

Florian Schlederer

Florian Schlederer, geboren 1992 in Gerasdorf bei Wien, studierte Physik und Philosophie in Wien, Oxford und Tokio. Seit 2018 engagiert er sich bei „Fridays for Future“, gestaltete das Klimavolksbegehren mit und gründete als Kurator die internationale Initiative „Museums for Future“. Derzeit sucht er als Science Writer die besten Geschichten, um Wissenschaft und Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Die besondere Sachbuch-Empfehlung des Monats November

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  • Bibliografie
  • Beschreibung
  • Über den Autor
Daniel Cahan

Helmholtz

Ein Leben für die Wissenschaft

  • wbg Theiss
  • 992 Seiten
  • Hardcover
  • ET: 28.06.2021
  • ISBN 978-3-8062-4312-3
  • Preis: 89,00 €


… Prof.em. Dr. Dr. h.c. mult. Joachim Treusch*

2018 legt der US-Historiker David Cahan die Biographie „Helmholtz  -  a life for science“ vor. Sie wird sofort als „Standardwerk“ begrüßt. Jetzt ist sie pünktlich zum 200. Geburtstag von Hermann von Helmholtz in deutscher Übersetzung erschienen. Eine anspruchsvoll lange, aber spannende und unterhaltsame Lektüre. Cahan verbindet gekonnt die persönliche mit der wissenschaftlichen Biographie und beschreibt umfassend deren Wirkung auf die wissenschaftliche, wissenschaftspolitische und gesellschaftliche Entwicklung des 19. Jahrhunderts: Vom Medizinstudium zum weltweit respektierten Physiologen und Physiker, immer wieder erfolgreich Disziplinen übergreifend und zusammenführend, gleichzeitig Sprecher und Förderer der Wissenschaft und ihrer Anwendung mit enormer politischer und öffentlicher Ausstrahlung - „an intellectual giant“ wie J.C. Maxwell formuliert. Der Lohn des Lesens ist hoch!

*emeritierter Professor der Physik, bis 2012 Präsident der Jacobs Universität Bremen

David Cahan

David Cahan hat mehrere Bücher über das Leben und die Arbeit von Hermann von Helmholtz publiziert und gilt als dessen führender Biograf. Er lehrt an der Universität von Nebraska-Lincoln in den USA und beschäftigt sich vornehmlich mit europäischer und deutscher Geistesgeschichte der Neuzeit.

Die Jury:

Tobias Becker, Der Spiegel · Manon Bischoff, Spektrum der Wissenschaft · Kirstin Breitenfellner, Falter, Wien · Natascha Freundel, RBB-Kultur · Dr. Eike Gebhardt, Berlin · Prof. Dr. Wolfgang Hagen, Leuphana Universität Lüneburg · Knud von Harbou, Publizist und Autor, Feldafing · Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim · Günter Kaindlstorfer, Wien · Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien · Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt · Jörg-Dieter Kogel, Bremen · Dr. Wilhelm Krull, The New Institute, Hamburg · Marianna Lieder, Freie Kritikerin, Berlin · Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin · Marc Reichwein, DIE WELT · Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung · Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar · Wolfgang Ritschl, ORF Wien · Florian Rötzer, Krass & Konkret · Norbert Seitz, Berlin · Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien · Prof. Dr. Philipp Theisohn, Uni Zürich · Dr. Andreas Wang, Berlin · Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen · Stefan Zweifel, Zürich