Beim Ukraine-Krieg geht es nicht um die Ukraine

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin gibt auf dem US-Stützpunkt Ramstein die Marschrichtung für die Alliierten vor. Bild: DoD

Washington will Russland durch einen Sieg der Ukraine schwächen, um die amerikanische  „regelbasierte internationale Ordnung“ durchzusetzen. Dazu sollen „Himmel und Erde in Bewegung versetzt werden“. Das extrem hohe Risiko eines Welt- oder Atomkriegs wird beiseitegeschoben.

 

Die deutsche Regierung hat nun unter dem Druck der Koalitionspartner und der USA sowie der übrigen Nato-Staaten und der 14-Nicht-Nato-Länder beim Treffen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein nachgegeben und erklärt, man werde auch schwere Waffen aus „deutscher Produktion“ in Form von 50 gebrauchten oder alten Flakpanzern des Typs Gepard in die Ukraine liefern und ukrainische Soldaten in Deutschland zusammen mit den USA und den Niederlanden ausbilden. Jetzt also wird auch Deutschland den lange geforderten symbolischen Beitrag zur Verteidigung der Ukraine leisten, die bis zum Sieg durchhalten soll, was immer

Der Panzer wurde bis 2010 von der Bundeswehr genutzt. Der Bundessicherheitsrat hat die Ausfuhr bereits genehmigt. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagte nach dem Treffen: „Das ist genau das, was die Ukraine jetzt braucht.“ Man könnte nach den kürzlich gemachten Äußerungen des US-Verteidigungsministers Austin eher sagen, schwere Waffen sind das, auf was die USA und die Nato setzen, um Russland für lange Zeit militärisch und wirtschaftlich zu schwächen. Die angebliche Verteidigung der freien Welt in der Ukraine ist dafür ein probates Mittel (US-Verteidigungsminister: Russland so schwächen, dass es keinen Krieg mehr führen kann).

Die Ausbildung ukrainischer Soldaten „auf deutschem Boden“, so Verteidigungsministerin  Christine Lambrecht (SPD), werde „gemeinsam mit unseren amerikanischen Freunden“ und mit den Niederlanden geschehen. Die amerikanischen Freunde hatten bereits vor dem Krieg ukrainische Soldaten in der Ukraine und in den USA ausgebildet, darunter auch Mitglieder von Asow und anderen Freiwilligenverbänden wie C14 oder dem Rechten Sektor, die der Nationalgarde und damit dem Innenministerium unterstehen, aber auch Teil der Streitkräfte sind und eine gewisse Selbständigkeit haben (Seit Jahren hat die CIA auch in den USA ukrainische Spezialkräfte ausgebildet). Vor allem sind durch ihre extrem nationalistische, teils neonazistische Ideologie bekannt und berüchtigt. Man wird sehen, ob Deutschland nur Soldaten der regulären Truppen oder auch solche Militanten ausbildet, zu denen mitunter Rechtsextreme aus Deutschland und der ganzen Welt gehen, um Kampferfahrung zu sammeln?

Die deutsche Verteidigungsministerin Lambrecht darf oder muss neben dem US-Minister sitzen, aber nicht so nah wie der ukrainische Verteidigungsminister. Bild: DoD

Der US-Verteidigungsminister Austin hat nach seinem gemeinsam mit Außenminister Blinken absolvierten Pflichtbesuch beim ukrainischen Präsidenten Selenskij in Kiew – wenn sie denn wirklich in Kiew waren – die Strategie der US-Regierung deutlich gemacht. Ich will noch einmal zitieren:

„Wir wollen, dass Russland so weit geschwächt wird, dass es das, was es beim Einmarsch in die Ukraine getan hat, nicht mehr tun kann. Es hat offen gesagt bereits viele militärische Fähigkeiten und viele seiner Truppen verloren, und wir wollen, dass es nicht die Möglichkeit hat, diese Fähigkeit sehr schnell zu reproduzieren.“

Das läuft, wenn Russland nicht klein beigibt, auf eine direkte Konfrontation USA/Nato hinaus, was seit Beginn des Krieges provoziert wird, auch wenn ständig beschworen wird, dass man „nur“ Waffen und Geld liefert, aber nicht zum Kriegsteilnehmer werden will. Eine äußerst riskantes Spiel, bei dem alle Nato-Staaten brav mitspielen, schließlich ist die Gefahr hoch, dass ein Atomkrieg ausbrechen kann, wenn Russland sich zu sehr gefährdet sieht – und der Angriffskrieg gegen die Ukraine war auch bereits Folge der wahrgenommenen Gefährdung durch USA und Nato. Das sollte alle Warnglocken läuten lassen, aber offenbar setzen die Amerikaner und ihre Koalition voraus, dass Russland schon keine Atomwaffen einsetzen wird – was auch nicht in der Ukraine geschehen muss.

In Ramstein schob Austin nach, was dazu auch von der amerikanischen Koalition der Willigen gefordert wird: Waffen, Waffen, Waffen. Und klar machte Austin auch, dass die USA die Marschrichtung angeben:

„Wir sind hier, um der Ukraine zu helfen, den Kampf gegen die ungerechte Invasion Russlands zu gewinnen – und um die Ukraine für die Herausforderungen von morgen zu wappnen.“ Er verwies auf die Dringlichkeit, schnell zu handeln (und ohne groß ins Nachdenken zu kommen): „Ich möchte, dass diese ganze Gruppe heute mit einem gemeinsamen, transparenten Verständnis der kurzfristigen Sicherheitsanforderungen der Ukraine abreist – denn wir werden weiterhin Himmel und Erde in Bewegung setzen, um sie zu erfüllen.“

Austin brachte die Moral beim angeblichen Kampf um die Freiheit ins Spiel, machte aber auch klar, dass es nicht um die Ukraine geht, sondern eigentlich um die „regelbasierte internationale Ordnung“, die von Washington kontrolliert wird. Die Ukraine wird gebraucht, um Russland klein zu kriegen. Wahrscheinlich ist die Strategie, die Allianz Russland-China aufzubrechen. Mit einem Russland, das militärisch geschwächt ist, können die USA, was schon längst ausgemachtes Ziel ist, direkt gegen den Hauptkonkurrenten um die Weltmacht antreten, gegen China.

Amerikanische Kriegsziele

Die New York Times spricht richtig von einer Veränderung der amerikanischen Kriegsziele, wobei fraglich ist, ob diese nicht seit 2014 bestehen. Jetzt gehe es Washington nicht mehr um einen Kampf über die Kontrolle über die Ukraine, sondern um einen Kampf, der die USA direkter gegen Russland stellt. Zuvor hatte Präsident Biden immer wieder betont oder vorgegeben, dass keine US-Truppen in den Konflikt einsteigen oder dass keine Flugverbotszone eingerichtet wird, aber das Engagement wurde dann sukzessive offensiver. Angeblich sollte seine Bemerkung, dass Russland geschwächt werden soll, die Ukraine stärken, aber wie schon 2001 die USA den langen globalen Krieg gegen den Terror ausriefen, sollen nun die Alliierten auf einen langen und neuen Kalten Krieg eingestimmt werden, der jederzeit in einen heißen umschlagen kann:

„Längerfristig jedoch wird Austins Beschreibung von Amerikas strategischem Ziel Präsident Wladimir W. Putin in seiner oft geäußerten Überzeugung bestärken, dass es bei dem Krieg in Wirklichkeit um den Wunsch des Westens geht, die russische Macht zu schwächen und seine Regierung zu destabilisieren. Indem sie das amerikanische Ziel als ein geschwächtes russisches Militär darstellen, werden Austin und andere in der Biden-Administration deutlicher, was sie für die Zukunft sehen: einen jahrelangen ständigen Kampf um Macht und Einfluss mit Moskau, der in gewisser Weise dem ähnelt, was Präsident John F. Kennedy als den „long twilight struggle“ des Kalten Krieges bezeichnete.“ New York Times

Auffällig ist, dass Austin mit keinem Wort auf die Gefahr eines Atomkrieges eingeht. Wenn Russland so geschwächt werden soll, dass es nicht einmal mehr einen solchen Krieg wie gegen die von den USA seit 2015 für Milliarden hochgerüstete Ukraine führen kann, wird die Folge sein, dass die Putin-Regierung gestürzt wird, wodurch Russland ins Chaos von Machtkämpfen stürzt und womöglich zerfällt – was Europa nicht gerade sicherer machen wird. Oder die russische Führung wird zu immer stärkeren Mitteln greifen, um die Souveränität des Staats zu sichern – womöglich bis zum Einsatz von Atomwaffen. Russland könnte beispielsweise eine Atomwaffe in großer Höhe über den USA explodieren lassen, ohne direkt einen Ort anzugreifen, um aber das ganze Land durch den dadurch erzeugten elektromagnetischen Impuls (NEMP) lahmzulegen, bei dem alle ungehärteten elektronische Systeme zumindest kurzfristig ausfallen.

Der russische Außenminister Lawrow hat gerade wieder vor der Möglichkeit eines dritten Weltkriegs und eines Atomkriegs gewarnt, was man durchaus sehr ernst nehmen sollte. US-Staatssekretärin Nuland hat zwar bereits der Ukraine versichert, man werde auf den Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine entsprechend reagieren, aber nicht weiter erläutert, wie das aussehen wird. Natürlich werden im Pentagon Pläne geschmiedet, wie man sich im Fall eines Einsatzes von Atomwaffen verhalten wird, um dann selbstverständlich zuerst die USA zu schützen. Aber man muss sich fragen, wie man das von Austin ausgegebene Ziel erreichen will, dass Russland für lange Zeit geschwächt ist, wozu die Ukraine und die Ukrainer als eine Art Bodentruppen ge- oder missbraucht werden, wenn das Land weiterhin Atomwaffen besitzt, die auch in die USA reichen und einen Overkill ermöglichen? Dazu hört man aus Washington nichts, auch nicht von den auf die militärische Lösung versessenen Grünen, Liberalen und Schwarzen.

Auf zur neuen Weltordnung

Eine Forentin – danke! – wies auf einen Artikel von Frederik Kempe, Präsident des Atlantic Council, hin, den CNBC am 3. April veröffentlichte. Er erklärt, dass eine neue Weltordnung entstehe, was durch den Ukraine-Krieg befördert werde: „Die Schlussfolgerung ist verlockend: Sollte die Ukraine als unabhängiges, souveränes und demokratisches Land überleben, werden die von den USA und Europa unterstützten Kräfte gegen die zuvor aufstrebenden russisch-chinesischen Kräfte des Autoritarismus, der Unterdrückung und (zumindest im Falle Putins) des Bösen wieder an Kraft gewinnen.“

Aber Kempe meint, die Welt sei auf die neue von Washington kontrollierte Weltordnung  – die von Austin beschworene „regelbasierte internationale Ordnung“ – noch nicht vorbereitet, zumal es um die erste wirkliche Weltordnung gehe: „Die Frage ist nicht, wie die neue Weltordnung aussehen wird, sondern vielmehr, ob die USA und ihre Verbündeten durch die Ukraine die Erosion der Errungenschaften des letzten Jahrhunderts rückgängig machen können, um so einen ersten Schritt zur Schaffung der ersten wirklich ‚globalen‘ Weltordnung zu tun.“

Versuche habe es nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem Ende des Kalten Kriegs gegeben. Die nach dem Kalten Krieg etablierte internationale Ordnung wurde durch die Nato-Osterweiterung und durch im Westen nach dem Zweiten Weltkrieg eingerichtete Institutionen wie Weltbank, IMF oder EU begründet. Aber dann setzte eine Erosion ein, bedingt durch ein Nachlassen von Washington, die internationale Ordnung, also die amerikanische Ordnung, zu stützen und zu verteidigen. Das soll jetzt anders werden:

„Der russische Außenminister Sergej Lawrow besuchte diese Woche Neu-Delhi, um Indien für seine Weigerung zu danken, sich den Sanktionen gegen Russland anzuschließen, eine Haltung, die von Brasilien, Mexiko, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten geteilt wird.  ‚Wir sind bereit, Indien mit allen Waren zu beliefern, die es kaufen möchte‘, sagte Lawrow.

Um die künftige Weltordnung zu gestalten, müssen die USA und Europa zunächst die Entwicklung des westlichen und demokratischen Niedergangs in der Ukraine umkehren. Der Rest wird folgen müssen.“

In der Ukraine wird die Schlacht um die globale Kontrolle ausgefochten. Aber darüber wird nicht gesprochen, weil angeblich der Westen nur auf Russland reagiert und die Ukraine schützen will. Jetzt ist man immerhin schon so weit, dass es nicht um einen Waffenstillstand oder Friedensverhandlungen geht, sondern um einen nicht näher ausformulierten „Sieg“ der Ukraine als Handlanger der westlichen Interessen, die eine multipolare Welt zugunsten einer amerikanischen Vorherrschaft bekämpfen. Nach Russland, sollte es keinen dritten Weltkrieg geben, geht es gegen China. Dumm nur, dass man mit Waffen und Kriegen die Klimaerwärmung, die Umweltzerstörung und das Artensterben nicht lösen kann. Das würde globale Kooperation, keine amerikanisch dominierte internationale Ordnung erfordern.

14 Kommentare zu Beim Ukraine-Krieg geht es nicht um die Ukraine

  • Es geht wirklich nicht um die Ukraine. Die USA haben nicht nur Nordstream 2 verhindert, sondern gleich jede zukünftige Handelsbeziehung mit Russland. Die EU ist nun also gezwungen sich noch weiter an die USA zu binden. Aber es gibt noch weitere erfreuliche Entwicklungen für die USA. Sie können nun den bösen Russen aus der Kiste holen und wieder reinstecken, so wie es gerade die Lage erfordert. Die EU und insbesondere Deutschland wirft jetzt enorme Summen in ein Loch und glaubt damit eine bessere Verteidigung zu bekommen. Ist das Geld ausgegeben, kann die Bundeswehr nicht mehr als zuvor, da sie gutes Geld schlechten hinterwerfen. Es braucht eine Reform und nicht mehr Geld. Aber es freut die USA bestimmt, das nun endlich das 2% Ziel erreicht wird und sie können jetzt den blöden EU Staaten auch noch ihre überteuerten Rohstoffe verkaufen. Das sind aber alles nur Nebenschauplätze. Eigentlich wollen sie den Euro einsacken und gegen eine andere Art von Geld austauschen. Wie das aussehen wird, weiß ich nicht, ich weiß aber, dass sie dafür die Freiheit opfern müssen, damit sie ansatzweise die Schattenwirtschaft unter Kontrolle behalten können. Wenn man bedenkt, dass diese Bestrebungen aus dem Land der Freiheit kommen, ist das eigentlich ein guter Treppenwitz. Womit die USA nicht gerechnet haben, das Russland so viele Freunde in der Welt hat. Für mich war das zwar klar, aber offenbar haben die Analysten der USA ideologische Scheuklappen und sind in ihrem eigenen Größenwahn gefangen. Sie meinen mit Schutzgeld-Erpresser-Methoden kann man echte Freundschaft besiegen. Für die USA gibt es nur strategische Partner, die, sollte es den Interessen der USA nützlich sein, auch schon mal ins Feuer geschickt werden können, es betrifft schließlich nicht sie und ihre Golfplätze bleiben spielbar. Russland scheint aber in der Vergangenheit nicht nur ein verlässlicher und vertragstreuer Partner gewesen zu sein, sondern hat über Handel mit Wandel auch Freundschaften aufgebaut, die nun dem Größenwahn der USA im Weg stehen, denn ansonsten hätte es bestimmt schon irgendein Mandat gegeben. Es ist also gar nicht so sicher, dass die NATO wirklich eine starke Allianz ist, weil sie nur ein Zweckbündnis ist, in dem die USA nicht nur die Vorherrschaft haben und den Kurs bestimmen, sie sorgen auch ab und zu für etwas Stimmung unter den Mitgliedern, damit Onkel Sam wieder die Peitsche knallen lassen kann und niemand vergisst, wer das Sagen hat. Auf solch ein System kann man sich im Ernstfall kaum verlassen. Die Staatsmarionetten werden zwar alles versuchen, aber die Soldaten werden nicht alles machen, denn wer sich für die Spielereien der USA umbringen lässt, dem ist sonst anderweitig auch nicht mehr zu helfen.

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  • Was für ein Unsinn. Wenn die u.s.-Amerikaner etwas perfekt beherrschen ist es Angabe, Grosssprecherei. In Wirklichkeit ist der Ansatz alle möglichen Waffen zusammenzuklauben, um sie gegen Moskau zu werfen im Ansatz eine zum Scheitern verurteilte Paniktat. Der grösste Teil davon wird es nie bis zu irgendeinem Einsatzort schaffen, entweder weil vorher zerstört oder wegen Mangels an Überführungsmöglichkeiten. Russland zerstört gerade hingebungsvoll das ukrainische Bahnnetz und LKWs benötigen Diesel, der aufgrund russischer Attacken auf die entsprechende Infrastruktur ebenfalls rar ist, abgesehen davon, dass es wenige gibt. Dazu kommt noch, dass die Ukrainer nicht auf dem gelieferten Gerät ausgebildet sind, dass es keine Möglichkeiten gibt, es zu reparieren.

    Täglich verliert die Ukraine grosse Mengen an Material und Soldaten. Das kann man totschweigen, was aber nichts dran ändert. Dazu ergeben sich auch immer wieder ukrainische Militärs, bisher meist in kleinen Gruppen. Die Kommandeure senden SOS ins ohnmächtige Kiev, was den nato-Staaten wohl bekannt ist und umso lauter aktionistisch übertönt wird. Die eigentliche russische Offensive steht noch aus.

    Angesichts dieser Situation wird es Versuche geben, neue Fronten zu eröffnen, etwa in Transnistrien. Polen könnte verrückt genug sein, sich aktiv einzumischen. Und dann wäre der Brand dann ganz ausser Kontrolle.

    Man darf nicht übersehen, dass Russland eine Art Heimvorteil hat. Die Auseinandersetzungen finden in der Nähe des russischen Gebiets statt. Die usa lassen zwar eiligst viel Material anschleppen, werden aber stets im Nachteil bleiben. Die usa hat nicht wirklich einen Plan, sie improvisieren, damit dass Putin wirklich angreifen würde, haben sie nicht gerechnet. Russland schwächen, gar ausbluten – das ist adhoc-Geschwätz, was bleibt auch anderes übrig. Bald wird sich die wirtschaftliche Situation sehr merklich verdüstern, nun kann man das zwar auf den Krieg bzw. Putin schieben, das ändert aber nichts an den Nöten, die das auslösen wird. Es ist noch schwer die Frage, wessen Regime zuerst ins Wackeln gerät.

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  • Vielleicht passend dazu:

    „[…] Im Westen glauben wir nämlich wir nämlich an das Recht auf Veränderung, auf persönliche Entwicklung, die Anerkenntnis der Veränderlichkeit, Wertvorstellungen in einer nicht abschließend definierbaren Welt.
    Winzige Anmerkung: Letzteres gilt nur innerhalb unserer westlichen Gemeinschaft. Nur für uns. Nicht für unsere Feinde.
    Der Feind hat nicht etwa andere Werte als wir. Keine, deren Wert wir anerkennen würden. Man spricht ihm überhaupt ab, Werte zu haben. Der Begriff „westliche Werte“ ist irreführend, denn er impliziert, dass wir auch östliche, nördliche und südliche Werte kennen, mindestens. Aber wir kennen keine anderen Werte. Werte haben nur wir. Denn unsere Werte sind u n i v e r s e l l e Werte. D i e Werte. Werte an sich.
    Natürlich sind unsere Werte ständig im Wandel, weil unsere Gesellschaft sich ja moralisch immer weiter und höher entwickelt. Aber nach außen hin gilt immer der aktuelle Status quo. Die Welt muss u p t o d a t e sein mit unseren wechselhaften, aber stets universellen Werten. Wir im Westen dürfen Fehler machen und daraus lernen. Nur u n s e r Irren ist menschlich und verständlich. Der Feind aber kann und soll auch nicht verstanden werden. Allein die Vorstellung wird nicht geduldet: Wer wollte ein Putinversteher sein? Es gibt nichts zu verstehen, außer, dass er das Böse ist. Und das Böse ist unergründlich.
    Kriege, die der Westen führt, sind nicht der Kampf von gleichwertigen Wertesystemen gegeneinander, sondern immer der Krieg „der Menschheit“ gegen das Böse. Es gibt nur Verneinung und in der Konsequenz Vernichtung. Die Welt ist zu klein geworden, man kann einander nicht mehr ausweichen. Man ist ständig unmittelbar betroffen. Das Andere ist nicht mehr tolerierbar. Moralischer Relativismus ist nicht krisenfest, es ist die zarteste, neueste zivilisatorische Schicht, das reibt sich leicht ab bei geopolitischen Reibereien.
    Niemals darf sich das Recht des Stärkeren durchsetzen gegen die Moral! Darum müssen wir Moralischen selber die Stärkeren sein! -Diesen Selbstwiderspruch kann nur aushalten, wer an universelle Werte glaubt. An das Gute an sich. Und an das Böse an sich.
    Die Existenz des Bösen ist der Freibrief für den Westen, sich die Welt untertan zu machen.Wir haben ihn uns praktischerweise selbst ausgestellt, weil wir die einzigen sind, denen wir diese Autorität zugestehen. So und nicht anders macht man Imperialismus. Mit diesem Selbstverständnis.
    Selbstverständlich ist es der Anspruch des Westens, die ganze Welt zum Guten zu bekehren, anstatt sich einfach nur ihre Ressourcen oder militärstrategisch günstige Inseln anzueignen. Letzteres tun wir nur so nebenbei. […]“

    (Hanna Lakomy in der „Berliner Zeitung“, 16.4.2022, https://www.berliner-zeitung.de/stil-individualitaet/krieg-im-feuilleton-li.222061?pid=true ; leider hinter der Bezahlschranke…)

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  • Wenn nun in Deutschland tatsächlich ukrainische „Soldaten“ ausgebildet werden sollten, könnte sich ein neues Problem ergeben: Nazi-Symbole! Ja wie nun? Gibt es dafür Ausnahmeregelungen und Straffreiheit? Denn die Nazis, kämpfen ja für „Demokratie und Freiheit“. (Ironie off)

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    • Verhandelt wird derzeit auch die Ausfuhr von 88 Leopardpanzern von Rheinmetall.
      https://www.n-tv.de/politik/Duesseldorfer-Ruestungskonzern-Rheinmetall-will-Ukraine-88-Leopard-Panzer-liefern-article23289233.html

      „88“ – das steht in Neonazi-Kreisen für zweimal den 8. Buchstaben des Alphabets, also „HH“ und ist ein Code für „Heil Hitler!“. Das wissen natürlich nur Insider, aber für die ist es vermutlich eine Ansage.
      https://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/die-extreme-rechte/symbole-und-kennzeichen
      Das Paket von Rheinmetall beinhaltet auch „Ausbildung der Besatzung in Deutschland, Training für die Instandsetzung…“. Wenn der Deal zustande kommt und da nun Leute mit Nazi-Symbolen auftauchen, wird man die wieder zurück in die Ukraine schicken??

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    • Besser noch, es werden verletzte ukrainischer Soldaten nach Deutschland ausgeflogen. Wenn die sich „frei gemacht“ haben und ein Hakenkreuz sowie Bandera-Embleme werden sichtbar. Werden die gleich wieder ausgewiesen, da die Symbole in Deutschland verboten sind? Oder werden „wie die Russen es machen“ in der Ukraine erst eine „Beschau“ gemacht?
      Kann auch sein das es einfach übersehen wird, weil es in der Ukraine ja keine Nazis geben soll.

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  • Der Krieg in der Ukraine scheint nun gleichwohl einen Reinigungsprozess und Erkenntnisgewinn bei der russischen Obrigkeit zu begleiten.
    Die Elwira Nabiullina, eine der mächtigsten Frauen Russlands , wurde zwar (skurrilerweise) gerade auf eine weitere Amtszeit bestätigt, obwohl sie dafür verantwortlich ist, dass die Hälfte der russischen Devisenreserven quasi für ewig verloren sind, weil sie das Geld westlichen Bankräubern überlassen hat.
    Und Putin bemerkt nicht, dass bei der Frau etwas nicht stimmt. Der Sohn dieser Frau besitzt übrigens die norwegische Staatsbürgerschaft, und hat an der University in Manchester studiert.
    Die Tochter von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, Elizaweta Peskowa führte bis vor kurzem ein Jetset-Leben zwischen London und der französischen Riviera, und ist jetzt erbost darüber, dass sie nun mit Sanktionen belegt wurde und ihr Lottaleben nicht mehr führen kann.
    Die Tochter von Sergej Lawrow, Ekaterina Winokurowa, wurde auch sanktioniert und darf nun auch nicht mehr in den USA rum tingeln, obgleich sie da sogar geboren wurde und sehr lange lebte und daher russisch nur mit englischen Akzent spricht.

    Die Aufzählung lässt sich lange fortsetzen – doch stellt sich die Frage was die Mächtigen in Russland wirklich charakterlich für Typen sind.

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  • Also wie charakterfest Führungsfiguren ihrem Job nachgehen ist doch eher ein Nebenaspekt und angesichts des Aufgabenfelds das ein russischer oder westlicher US/EU-Politiker abarbeitet eigentlich zu vernachlässigen. Die Staatsmänner und -frauen kämpfen um den nationalen Erfolg beim Durchsetzen/Geltungbringen der jeweiligen Interessen und die heißen Einflusssphären sichern und erweitern, bilateral und multilateral die günstigsten Deals für die eigene Wirtschaft aushandeln und bockige Konkurrenten entweder auf die eigenen Regeln freiwillig festlegen oder gleich mal richtig Druck machen, um den anderen zur Räson zu bringen. Da gibt es ständig Reibereien auf der Ebene der Diplomatie, der Zoll- und Handelspolitik, Rohstoffbeschaffung, Marktzugang aber auch beim Rüstungsvergleich und der militärischen Stärke, die Staaten mit auf die Waagschale bringen. So gesehen herrscht international immer ein latenter Kriegszustand mit reichlich Spannungen auch zwischen Vertragspartnern. Wie friedlich und einvernehmlich das abgeht hängt letztlich von den Verhandlungsergebnissen und den daraus resultierenden Bilanzen der Staaten ab. Im Fall der RF hat sich da einiges an Negativpositionen angesammelt obwohl auf dem Handels- und Energiesektor ja auch vieles gut angerichtet war. Aber irgendwie bewirkt der Handel nicht den Wandel, der aus westlicher Sicht immer beigemischt war. Kurz: Der Rivale aus dem Osten maßt sich zuviel an.

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  • Beim Ukraine-Krieg geht es nicht um die Ukraine
    ‚Berichte‘ – ‚Einordnungen‘ – ‚Propagandamaschinerie‘ hüben wie drüben – Was mir auffällt seit dem 24.02.2022 ( Teil 3-? )

    Exakt, verehrter Herr Rötzer,

    es geht einzig und allein um den Welt-Hegemonialanspruch der USA. Und die Umsetzung desselben lassen die USA u. a. finanzieren durch ihre ‚Freunde‘ in der NATO u. a. – Auch 1944 ging es den USA ausschließlich darum, die Ausbreitung Russlands auf dem europäischen Kontinent zu verhindern.

    1) Deutschland hat zu Russland / zur Russischen Föderation ein besonderes Verhältnis: ob das wem auch immer passt oder nicht. Dieses ergibt sich aus dem Überfall Hitlers am 22. Juni 1941 ( https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/229431/vor-80-jahren-ueberfall-auf-die-sowjetunion/ ). Wieviele russische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ließen in der Folge ihr Leben, wurden zu deutschen NS-Kriegsopfern? – Das besondere Verhältnis Deutschlands zur Russischen Föderation ist m. E. direkt vergleichbar mit dem Deutschlands zu Israel. Aber alles das kümmert geschichtsvergessene PolitikerInnen wie Außenministerin Baerbock, Frau Strack-Zimmermann oder Frau Lambrecht und die Herren Merz, Röttgen oder Alexander Graf Lambsdorff nicht. Ebenfalls kümmert dies nicht den Botschafter der Ukraine in Berlin, Herrn Melnyk, welcher seit Wochen übelst gegen Deutschland, den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler, die SPD usw. hetzt und pöbelt. Wen kümmert das überhaupt in Politik, Leit(d)medien und bürgerlicher Zivilgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland Ende April 2022?

    Dann kamen ab Herbst 1989 Mauerfall und Wiedervereinigung. Ermöglicht durch Russland unter Michail Sergejewitsch Gorbatschow. Auch das kümmert niemanden mehr wirklich.

    Ab 2001, Putins Rede im Deutschen Bundestag ( https://www.youtube.com/watch?v=F0_0WqUuh9E ), bzw. ab 2007, Putins Rede während der Münchner Sicherheitskonferenz ( https://www.youtube.com/watch?v=pbYDJoR6jwc ),
    wurde die Russische Föderation seitens USA und NATO an den Katzentisch der Großmächte gesetzt. Der ehemalige US-Präsident Obama sprach von einer „Regionalmacht“. – Die Rüstungsausgaben von USA, NATO, G7- und EU-Staaten in den Folgejahren sprechen eine unmissverständliche Agressionssprache – gegen die Russische Föderation. Die Agression ‚Putins‘ ist mutwillig provoziert worden. Dies stellt nach meiner Lesart ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

    2) Nun beschloss die Bundesregierung, noch rechtzeitig vor der US-Veranstaltung in Ramstein am 26.04.2022, deutsche Panzer in den Ukrainekrieg zu schicken. Dies kommt einem Dammbruch deutscher Waffenexportpolitik nach 1989 gleich und ist unverzeihlich. Die Kriegsgeneration ist noch nicht ganz kalt, da giert deren Enkelgeneration bereits wollüstig und blind vor Kadavergehorsam gegenüber den USA qua Kadavergehorsam nach Krieg.

    3) Weder vor noch nach dem russischen Angriff erfolgten ernsthafte, signifikante diplomatische Schritte. Was in der Medienberichterstattung seit dem 24. April d. J. z. B. bezüglich deutscher Waffenlieferungen erfolgt, passt zu dem oben beschriebenen Kontext, ist bigott und sensationslüstern wie auch, Pardon!, niederträchtig-blutgeil, aber eben typisch deutsch:

    Da wird nicht nur darüber extensiv berichtet, welche Waffen-Systeme die Ukraine wann erhält, nein, man informiert Herrn Putin und den Generalstab der Russischen Föderation weltöffentlich auch noch darüber, wo z. B. die „Verteidiger von Mariupol ausharren“ ( http://www.n-tv.de, 26.04.2022, Lukas Wessling ). Das nenne ich verkehrte Welt. Der Herr Botschafter in Berlin, Hetzer Melnyk, schweigt zu derlei übrigens. Lässt sich wahrscheinlich auf dem diesjährigen Bundespresseball als Held feiern. Wie pervers wird das denn? – Und die meisten deutschen ( Leit- )Medien bieten diesem Kriegstreiber und Hetzer noch eine Bühne. Desavouieren damit die deutsche Souveränität gegen über der Ukraine im eigenen Land. So etwas wäre in Frankreich, Israel, dem Vereinigten Königreich oder den USA un-denk-bar.

    4) Aber alles das, diese Widersprüchlichkeiten und Inkonsistenzen werden im öffentlichen Diskurs, vom ‚demokratischen‘ Debattenraum schnöde ignoriert. Da reitet man lieber genüsslich auf den unseligen Gerhard Schröder ( Bundeskanzler bis 2005 ) herum, unter dessen Regie im Verbund mit F.-W. Steinmeier der deutsche Normalarbeitnehmer entrechtet wurde wie niemals zuvor. Die Krönung: 16 Jahre Merkel-Regierung bis zum Jahre 2021 wurden und werden ausgeblendet ( Die SPD lässt das durchgehen! ).

    Alles dies geschieht vorsätzlich. Das ist in höchstem Maße verwerflich und zutiefst antidemokratisch. Das ist Neoliberalismus-Doktrin pur. Wieder einmal erweist sich die deutsche Medien- und Presselandschaft in großen Teilen zur kritischen Begleitung als vollkommen ‚ungeeignet‘; wie auch im Zusammenhang mit der sog. ‚Flüchtlingskrise‘ ab August 2015. Ich will jetzt nicht den schäbigen Begriff „Lügenpresse“ bemühen, welcher übrigens im 19. Jahrhundert geprägt wurde und nicht von den Nationalsozialisten.

    Ignoriert werden ferner insbesondere wesentliche Fakten, welche in diesen und zu diesem Krieg führten. Etwa jene, die Gabriele Krone-Schmalz im Vortrag „Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien“ ( https://www.youtube.com/watch?v=ZDsUmWxv76w ) benannte. Aber wen frommt das? – Fake News go on please! Die schaffen das.

    Die Russische Föderation vernichten um jeden Preis. Darum geht es. Darum ging es seit dem Jahr 2007.

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  • Die avisierte „regelbasierte Ordnung“ funktioniert wie der Witz:
    §1: Papa hat recht
    §2: Sollte Papa nicht recht haben, tritt §1 in Kraft.

    Mit anderen Worten ein Weltdiktator versucht sich seine Welt zu basteln.

    Ansonstnsten glaube ich daran, dass Russland mittels Sanktionen zum Straucheln und zum Zerfall gebracht werden soll. Wenn es dann filitiert ist, kann man direkt bis zur chinesischen Grenze vorrücken und das Spielchen das mit der Ukraine gespielt wurde, mit China wiederholen.

    Das Problem ist bloss – die ganze Welt ist im Rohstoffstress. Und Rohstoffexporteuer ist Russland, während Amerika nur seinen US-$ liefern kann.

    Antwort
  • „Das Problem ist bloss – die ganze Welt ist im Rohstoffstress. Und Rohstoffexporteuer ist Russland, während Amerika nur seinen US-$ liefern kann.“

    Nur eine kurze Bemerkung: Die USA liefern schon auch Ware zB Waffen in nicht gerade bescheidenem Umfang. Und natürlich auch jede Menge Dollars die beständig weltweit nachgefragt werden und auch in größerem Umfang wieder zurückfließen. Ihnen gehört der Dollar, es ist ihre Währung, die sich weltweit vermehrt also im wahrsten Sinne verwertet. Ihnen gehört der Dollar, es ist ihre Währung, die sich weltweit vermehrt also im wahrsten Sinne verwertet. Der Rubel scheint mir diese Schlagkraft nicht zu besitzen. Dass Russland darauf besteht, die Gas- und Öllieferungen in ihrer Währung zu bezahlen ist eine Folge der Sanktionen. Immerhin haben sie dann den Tauschwert für ihren Stoff in einer Form, die sich nicht sofort einfrieren lässt. Mag sein, dass sich die Rubelmenge im Land dadurch vermehrt, aber einkaufen können sie damit außerhalb ihrer Landesgrenzen nur im sehr begrenzten Umfang. Eigentlich könnten sie da ja auch gleich den Rubel vermehrt selber drucken, wenn es ihnen so sehr auf die eigenen Scheine ankommt. Will sagen, der Ausschluss vom internationalen Zahlungsverkehr ist zwar kein Artilleriebeschuss ähnelt aber einem Sprengsatz von unkalkulierbarer Wirkung auf Land und Leute und damit die Machtbasis ihrer Herrschaft.

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  • „US-Verteidigungsminister: Russland so schwächen, dass es keinen Krieg mehr führen kann.“
    Und die Aufgabe der freien Völker der Erde ist es nun, die USA so zu schwächen, dass sie keinen Krieg mehr führen kann.
    Im Nu hätten wir ca. 2/3 weniger Kriege und Konflikte weltweit.

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  • Nur zur Info:

    „Washington und Warschau arbeiten an Plänen zur Einführung einer polnischen militärischen und technischen Kontrolle über „historische Besitztümer“ in der Ukraine

    Damals erkannte der kollektive Westen gegenüber der Entente das Recht Warschaus an, zunächst Teile der Ukraine zu besetzen, um die Bevölkerung vor der „bolschewistischen Bedrohung“ zu schützen, und dann diese Gebiete in den polnischen Staat einzugliedern, – sagte heute der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes, Sergej Naryschkin.

    – Es wird davon ausgegangen, dass die Aktion ohne NATO-Mandat stattfinden wird (d.h. es werden polnische Truppen sein, und wenn überhaupt, dann wird niemand für Polen einspringen).

    – Das polnische „Friedenssicherungskontingent“ soll in den Teilen der Ukraine eingesetzt werden, in denen die Gefahr eines direkten Zusammenstoßes mit den Streitkräften der RF minimal ist.

    – Die polnischen Sonderdienste suchen nach „angenehmen“ Vertretern der ukrainischen Elite, um ein auf Warschau ausgerichtetes Gegengewicht zu den Nationalisten zu bilden.

    – Zu den vorrangigen „Kampfaufgaben“ des polnischen Militärs gehört die schrittweise Übernahme der Kontrolle über strategische Einrichtungen in der Westukraine

    Nach den Berechnungen Warschaus wird die Verankerung des polnischen Militärs in der Westukraine mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Spaltung des Landes führen. Ich persönlich habe keine Bedenken, dass die Polen Lemberg und Stanislaw zurückhaben wollen. Einerseits ist die Westukraine ein Wundbrand, der den Organismus der UdSSR und der modernen Ukraine zerfressen hat. Andererseits ist es ein Nährboden für die Banderisten, gegen die die Polen ihre eigenen Vorbehalte haben.“

    https://cont.ws/@Chervonec001/2273701

    Diese und ähnliche Artikel erschienen heute mehrere in den russischen Medien. Auch der Chef des Auslandsgeheimdienstes hat sich dahingehend geäußert, man darf also annehmen, daß es nicht aus der Luft gegriffen ist. Der „Rest“ der Ukraine wird auch schon mal in Gedanken aufgeteilt (beispielhaft in der Abbildung in diesem Artikel
    https://cont.ws/@slavikapple/2273807), wobei Novorossia ziemlich genau dem von Lenin zugeteilten Gebiet von Charkow bis Odessa entspricht.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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  • Die Azovnazis behaupten, das „Krankenhaus“ im Stahlwerk sei durch russische Bomben beschädigt worden und zusammengebrochen, und beschweren sich über diese „Verletzung der Genfer Konvention“. Bisher war freilich niemandem etwas bekannt über
    eine derartige Einrichtung in dem Gebäude.

    https://antifashist.com/item/nacisty-azova-zayavili-ob-obvale-gospitalya-na-azovstali.html

    PS Kadyrob beschimpft den Kommandanten der Truppe als Feigling, der sich „hinter Kindern versteckt“.

    https://topwar.ru/195618-ramzan-kadyrov-ukrainskomu-majoru-volyne-kak-tebe-ne-stydno-prjatatsja-za-spinami-detej.html

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