Alle Beiträge von Autor: Florian Rötzer

Asow-Regiment: Journalisten sollen Abbuße leisten

In einem offenen Brief werfen Ukrainer dem US-Nachrichtensender CNN vor, russische Desinformation zu verbreiten. Ihre Argumentation zeigt, dass sie selbst irregeführt wurden, sagt Bellingcat-Autor Olekij Kuzmenko

Wladimir Sergijenko: „Ich sehe zur Zeit niemanden, der den Mut hat, über Frieden und Zukunft zu sprechen“

Über das Versagen der Diplomatie, das Leben in abgeschotteten Informationsblasen und das Fehlen einer neutralen Instanz.   Jetzt pilgern alle Regierungschefs nach Kiew und leisten ihren Canossa-Gang, um zu zeigen, wie tapfer sie sind. Boris Johnson ging demonstrativ mit Selenskij durch die Kiewer Innenstand. Der EU-Außenbeauftragte Borrell hat jetzt bei seinem Besuch in Kiew versprochen, dass die EU noch einmal 500 Millionen Euro an Waffenhilfe drauflegt und ein fünftes Sanktionspaket verabschiedet, während ein sechstes schon

Es reicht: Massaker in Kramatorsk

Die Ukraine beschuldigt Russland, das die Ukraine beschuldigt. Höchste Zeit, den Krieg zu beenden, den weder die Ukraine noch Russland gewinnen kann

Butscha und die Folgen

Ob und wer Kriegsverbrechen begangen hat, muss sorgfältig geprüft werden. Jede veröffentlichte Brutalität heizt die Grausamkeit und die Feindschaft zwischen Ukrainern und Russen im Krieg auf

Gräueltaten an Zivilisten: Was ist in Bucha geschehen?

Vier Tage nach dem Rückzug der russischen Truppen wurden vom ukrainischen Verteidigungsministerium Fotos und Videos von Gräueltaten an Zivilisten angeblich durch russische Truppen verbreitet – und es kam blitzschnell zu einer Medienkampagne und zur Ankündigung neuer Sanktionen

Polen ist bereit, Atomwaffen zu stationieren

Der polnische Vizepräsident Jarosław Kaczyński kritisiert die Zögerlichkeit anderer Länder, wirft „einigen estlichen Eliten“ vor, korrupt zu sein, und fordert mehr Unterstützung für die Ukraine und einen massiven Ausbau der US-Truppenpräsenz

Florian Rötzer

Florian Rötzer

Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Von 1996 bis 2020 war er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis. Von ihm erschienen sind u.a. „Die Telepolis“ (1995), „Vom Wildwerden der Städte“ (Birkhäuser 2006) und zuletzt „Sein und Wohnen“ (Westend 2020).

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